Hygge für Autoren: 7 Must-Haves

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Gerade im Winter sehne ich mich nach Gemütlichkeit. Es wird früh dunkel und draußen ist es feucht oder klirrend kalt. Ich arbeite mittlerweile täglich als Autorin und oft fühlt es sich „nur“ wie Arbeit an. Wenn ich vom grauen Wetter und dem Laptop genervt bin, pimpe ich mir meine Zeit etwas auf. Das kostet zwar etwas Zeit, dafür arbeite ich entspannter und schneller.

Dieses Jahr auf dem Weihnachtsmarkt selbstgestrickte Baumwollsocken gekauft. Sie sind so dick gestrickt, dass sie fast steif sind. Dazu sind sie mir eine Nummer zu groß, ich kann sie also über andere dicken Socken trage. Wenn ich trotzdem kalte Füße habe, mache ich vorher ein Fußbad (dabei zu schreiben ist toll) und/oder massiere mir Olivenöl mit einem Tropfen Zimtöl in die Füße ein.

Ich besitze eine Teetasse, aus der ich immer trinke. Früher war es eine aus Glas, die mir eine Freundin schenkte, nachdem ich sie in einem Sushirestaurant angehimmelt habe. Sie ging im Dezember kaputt und ich kaufte eine neue aus dem Töpferladen. Mir ist es wichtig, dass ich eine schöne Tasse im Dauergebrauch habe. Und ein heißer Tee beim Schreiben sorgt für extra Gemütlichkeit. Wenn ich etwas Besonderes will, mache ich mir eine heiße Schokolade oder einen frischen Ingwertee mit Honig und Zitrone.

Schreiben fließt bei mir besonders gut, wenn ich eine schöne Verabredung geplant habe. Entweder am Abend, Kochen mit Freunden, oder als Pause in einem Café. Als Autor bin ich oft alleine und spreche höchstens mit dem Postboten. Da tut Sozialleben gut und sorgt für Vorfreude. Wenn ich Hummeln im Hintern habe und niemand Zeit hat, sich mit mir zu treffen, plane ich auch mal was alleine, auf das ich mich freuen kann, sei es ein Spaziergang oder Restaurantbesuch.

Passend zur heißen Schokolade gibt es etwa Schokoladenkekse mit Sonnenblumenkernen. Kochen oder Backen gibt mir ein heimeliges Gefühl, es bringt mich runter und vor allem zurück zur Erde, wenn mein Kopf irgendwo in den Wolken hängt. Das Knabbern an einem selbstgemachten Keks beim Schreiben gibt mir das Gefühl, dass ich mich selbst gut behandle und genau darum geht es bei Hygge, finde ich.

Ich liebe Kerzen! Viel besser wäre natürlich ein Kaminfeuer, aber eine Kerze ist ein guter Ersatz. Als Kind durfte ich mir als Kind auf dem Weihnachtsmarkt immer ein Nikolausgeschenk aussuchen und jedes Mal war es eine Bienenwachskerze, die riechen so toll. Da ich kein Geld für Bienenwachs rund ums Jahr habe (das wäre mal ein Luxus), tut es auch eine aus dem Supermarkt.

In einem Wellnesscenter lief im Hintergrund keine Musik, sondern Vogelgezwitscher. Obwohl ich in einem Holzhaus am Kamin saß, fühlte ich mich wie mitten im Wald. Und es klappt, wenn ich zuhause den Vögeln lausche, bin ich sofort entspannt. Es harmoniert perfekt mit dem Schreiben und ist eine tolle Alternative zu Musik.

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Zuletzt fehlt natürlich noch eine flauschige Decke über den Schultern oder Beine und das Schreiben kann losgehen! Besonders hyggelig wird es, wenn es sich die Katze auf dem Schoß gemütlich macht.

Was für Hilfsmittel verwendest du, um das Schreiben zu zelebrieren? Oder schreibst du gar an etwas, für das du dich eher in Ungemütlichkeit hüllst? Schreibe es mir gerne in die Kommentare!

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2 Antworten auf “Hygge für Autoren: 7 Must-Haves”

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