Challenge #wirsindtraumfaenger – Tag 2

02 Was liest du gerade?

Ich bin auf Seite 11. Bisher habe ich über eine Fliegerin gelesen, die mit einem Schwarm Vögel sieht und die kleinen gefiederten Körper neben sich atmen sieht. Zwei Jungs leben bei ihren Großeltern, während ihre Eltern eine Weltreise machen. Sie füttern die Vögel und träumen vom Fliegen. An der Wand hängt eine Postkarte mit dem Bild der Fliegerin.

Die Geschichte ist poetisch, so wie ich es mag. Die Sprache schmeckt wie ein cover-herrrscherLieblingsgericht. Auf Amazon waren ein paar Leser enttäuscht, weil ihnen die Geschichte zu kurz war. Sie meinten, es sei nicht rund, erzähle nichts Richtiges. Ich glaube, sie vergessen, dass Prosa auch manchmal wie ein Gedicht sein kann. Ein Gedicht ist, als hätte man das Blatt Papier zerknüllt und von der ganzen Geschichte bleiben nur ein paar Wörter lesbar. Ich liebe es, wenn so nicht Lyrik, sondern Prosa ist. Und das funktioniert perfekt mit 138 Seiten und großem Zeilenabstand.

Es ist ein Buch, über das man sich freut, auch schon, wenn es aufgeschlagen neben einem liegt und darauf wartet, wieder hochgehoben zu werden. Ich streichle ab und zu den Buchrücken anstatt es zu lesen, um den Genuss in die Länge zu ziehen.

Teresa Präauer: Für den Herrscher aus Übersee

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