Enid: Ein biografischer Film über Enid Blyton

enid2Enid schaute ich vor über einem Jahr zum ersten Mal. Aufmerksam bin ich auf den Film geworden, da ich gelesen hatte, dass die Kinderbuchautorin Enid Blyton zwischen 10.000 und 12.000 Wörter pro Tag geschrieben hatte. Zum Vergleich: Das letzte Jahr über setzte ich es mir zum Ziel täglich 1.500 Wörter zu schreiben. Dementsprechend musste diese Frau Schneid haben. Und ja, der Film stellt sie auch so da.

Es gibt schöne Szenen, in denen Enid auf einer alten Sp8151816_d_v8_aachreibmaschine tippt, zum Vorlesen in einen Bücherladen kommt, ein Radio-Interview gibt. Also all das, was man sich unter einem berühmten Autorenleben aus den 40er- und 50er-Jahren vorstellt. Der Film konzentriert sich auf ihren Weg zur Berühmtheit, den anschließenden Ruhm und das Leid ihrer Kinder (denn interessanterweise konnte sie mit ihren eigenen Kindern als Kinderbuchautorin nichts anfangen). Außerdem, und das finde ich besonders spannend, zeigt der Film, wie ihre Geschichten Enid retten, wie sie sie benutzt, um ihren schlechten Momenten des Lebens zu entkommen.

Übrigens spielt die Hauptrolle Helena Bonham Carter, die ich ja sowieso liebe. Der Film wurde von BBC produziert, was man merkt, aber positiv. Der Film versucht realistisch zu sein und sich nicht im künstlichen Drama zu verlieren. Muss er auch nicht, ich habe ihn gerne gesehen und habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt.

Enid: Großbritannien, 2009

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